Linseneintopf – deftig und einfach
- Vorbereitung
- 15 Min
- Kochzeit
- 40 Min
- Gesamt
- 55 Min
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Einfach
Linseneintopf ist Wohlfühlküche zum kleinen Preis: Aus Tellerlinsen, etwas Wurzelgemüse und Brühe wird eine sättigende, eiweißreiche Mahlzeit, die satt macht und kaum etwas kostet. Und das Beste – am nächsten Tag, gut durchgezogen, schmeckt er noch besser.
Zwei Kleinigkeiten entscheiden über das Ergebnis: Salz erst zum Schluss, damit die Linsen weich werden, und ein Schuss Essig am Ende, der dem Eintopf die typische, runde Würze gibt. Ob deftig mit Wurst oder rein vegetarisch mit geräuchertem Paprika – das Grundrezept trägt beides.
Zutaten
für 4 Portionen
- 250 g braune Tellerlinsen
- 2 Karotten
- 1/4 Knollensellerie
- 2 Kartoffeln (festkochend)
- 1 Zwiebel
- 1 EL Tomatenmark
- 1 L Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 2 EL Apfelessig oder Weißweinessig
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
- Gemüse würfeln Zwiebel, Karotten, Sellerie und Kartoffeln schälen und in gleichmäßige, etwa 1 cm große Würfel schneiden.
- Anrösten Zwiebel in einem großen Topf in etwas Öl glasig dünsten. Tomatenmark zugeben und 1 Minute mitrösten, bis es dunkler wird – das gibt Tiefe.
- Aufgießen und köcheln Linsen, Wurzelgemüse und Lorbeer zugeben, mit der Brühe aufgießen. Zugedeckt etwa 30–35 Minuten köcheln, bis Linsen und Kartoffeln weich sind.
- Abschmecken Lorbeer entfernen. Mit Salz, Pfeffer und dem Essig kräftig abschmecken – lieber einmal mehr probieren.
- Servieren Mit frischem Brot servieren. Am nächsten Tag, gut durchgezogen, schmeckt der Eintopf noch besser.
Tipps aus der Küche
- Salz erst gegen Ende zugeben – in stark gesalzenem Wasser bleiben Linsen sonst hart.
- Der Schuss Essig am Schluss ist entscheidend: Er macht aus einem braven Eintopf einen runden, würzigen Klassiker.
- Für die deftige Variante eine Mettwurst oder geräucherten Speck mitköcheln; vegetarisch schmeckt er mit etwas geräuchertem Paprikapulver genauso rund.
Nährwerte je Portion
Geschätzte Werte – abhängig von Marke und Portionsgröße.
Häufige Fragen: Linseneintopf – deftig und einfach
Muss ich Tellerlinsen vorher einweichen?
Nein. Braune Tellerlinsen müssen – anders als getrocknete große Hülsenfrüchte – nicht eingeweicht werden und sind in etwa 30–35 Minuten gar. Einweichen verkürzt die Kochzeit nur geringfügig.
Warum bleiben meine Linsen hart?
Meist liegt es an zu früh zugegebenem Salz oder an sauren Zutaten wie Essig oder Tomaten zu Beginn. Beides erst gegen Ende hinzufügen, dann werden die Linsen zuverlässig weich.
Kann ich Linseneintopf einfrieren?
Ja, er eignet sich hervorragend zum Vorkochen und Einfrieren. Portionsweise einfrieren und schonend wieder erhitzen; eventuell etwas Brühe nachgießen, da er beim Stehen andickt.