Grüne Smoothies sind ein aktuelles Trendthema, denen eine Vielzahl positiver Eigenschaften nachgesagt werden. Doch das Beste ist: Sie schmecken großartig und liefern darüber hinaus Energie für den ganzen Tag.
Dabei sind sie einfach in der Zubereitung. Die Zutaten gibt es in jedem Supermarkt und einen Mixer haben die meisten ebenfalls schon zu Hause.
Grüne Smoothies bestehen hauptsächlich aus Pflanzengrün und Früchten. Diese können prinzipiell nach Belieben gewechselt werden. Dieses Rezept stellt also nur einen ersten Ausgangspunkt für viele weitere leckere Experimente dar. Hier wollen wir die Süße gut gereifter Bananen mit den aromatisch bitteren Noten des Rucola kombinieren. Mehr braucht es für ein köstliches Grundrezept gar nicht. Ein paar Möglichkeiten zur Erweiterung sollen dennoch ebenfalls kurz vorgestellt werden.
Wir brauchen also (für 2 Portionen):
1 Handvoll Rucola (80g)
3 gut gereifte Bananen
ca. 300 ml Wasser
und gerade mal 5 Minuten Zeit
Die Bananen werden geschält und klein geschnitten. Der Rucola wird kurz gewaschen und auch klein geschnitten.
Beides wird nun in den Mixer gegeben und mit ungefähr 300 ml Wasser aufgefüllt.
Kurz auf kleiner Stufe starten, dann alles auf höchster Stufe cremig pürieren. Es kann nach Belieben auch noch Wasser hinzugegeben werden, falls die Konsistenz zu dickflüssig sein sollte.
Mit den Zutaten für den grünen Smoothie variieren
Mit diesem Grundrezept kann schon nach wenigen Minuten der erste grüne Smoothie genossen werden. Es empfiehlt sich, mit weiteren Salaten sowie anderen Wild- und Gartenkräutern zu experimentieren. Zur Banane passen beispielsweise besonders gut Spinat, Basilikum, Löwenzahn und Spitzkohl.
Auch das Obst kann natürlich nach Belieben erweitert und kombiniert werden. Zur Banane passen Birnen sehr gut. Wer es etwas herber mag, darf aber auch gerne mit Gemüsefrüchten wie Avocado, Paprika oder Zucchini experimentieren.
Aus der Kombination von Obst Pflanzengrün ergeben sich bereits nahezu unzählig viele spannende Kombinationen. Darüber hinaus können grüne Smoothies noch beliebig durch würzende und wertgebende Zutaten erweitert werden.
So lässt sich herzhaften Smoothies eine zusätzliche Süße durch Honig oder getrocknete Datteln hinzufügen. Frische Vanille schmeckt nicht nur toll, sondern hat außerdem eine entzündungshemmende Wirkung. Aber auch mit Zimt, Ingwer und Kardamom lohnt es sich zu experimentieren.
Superfoods für den grünen Smoothie

Superfoods im grünen Smoothie
Ein wahres Füllhorn an Nährstoffen ist die Mikroalge Spirulina. In jedem Bio-Markt und mittlerweile auch in so manchem gut sortierten Supermarkt ist sie als Pulver abgepackt vertreten. Diese Algenform stellt eine hochkonzentrierte Quelle an Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Fettsäuren und wertvollen Antioxidantien dar. Einfach einen Teelöffel von dem Pulver mit in den Smoothie geben. Mit ihrer Nährstoffdichte hat Spirulina einen sehr positiven Einfluss auf das menschliche Immunsystem und lindert außerdem viele Allergien.
Gerstengras ist ein interessantes Süßgras, das mit seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Chlorophyll, Enzymen und Bioflavonoide eine der höchsten Vitalstoffkonzentrationen überhaupt erreicht. Neben seinen vielseitigen positiven Wirkungen auf den Körper fügt es dem Smoothie einen sehr angenehmen, etwas an Spinat erinnernden Geschmack hinzu.
Letztendlich stellen alle genannten Zutaten nur grobe Empfehlungen und erste Anhaltspunkte dar. Denn schließlich ist einer der größten Vorteile der Smoothies die Vielfalt. Es gilt also, zu experimentieren und neue leckere, vitalstoffreiche Kombinationen zu entdecken.